┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Mittwoch der 4. Fastenwoche
Kommentar zum heutigen Evangelium
Brief an Diognet (um 200)
9. Kapitel (vgl. Bibliothek der Kirchenv├Ąter, M├╝nchen 1913)

Sie waren darauf aus ihn zu t├Âten, weil er Gott seinen Vater nannte

Als er nun bereits alles bei sich mit seinem Sohne geordnet hatte, liess er uns bis zu der nun abgelaufenen Zeit, wie wir es wollten, von ungeordneten Trieben geleitet werden, von L├╝sten und Begierden fortgerissen; durchaus nicht etwa aus Freude an unseren S├╝nden, sondern in Langmut, auch nicht, als h├Ątte er Wohlgefallen an der damaligen Zeit der Ungerechtigkeit, sondern zur Vorbereitung auf die jetzige Zeit der Gerechtigkeit, damit wir, in der damaligen Zeit durch unsere eigenen Werke ├╝berf├╝hrt, dass wir des Lebens unw├╝rdig seien, jetzt durch die G├╝te Gottes w├╝rdig gemacht w├╝rden [ÔÇŽ]

[ÔÇŽ] da hasste und verstie├č er uns nicht [ÔÇŽ] und nahm aus Erbarmen selbst unsere S├╝nden auf sich; er selbst gab den eigenen Sohn als L├Âsepreis f├╝r uns, den Heiligen f├╝r die Unheiligen, den Unschuldigen f├╝r die S├╝nder, den Gerechten f├╝r die Ungerechten, den Unverg├Ąnglichen f├╝r die Verg├Ąnglichen, den Unsterblichen f├╝r die Sterblichen. Denn was anders war imstande, unsere S├╝nden zu verdecken als seine Gerechtigkeit? In wem konnten wir Misset├Ąter und Gottlose gerechtfertigt werden, wenn nicht allein im Sohne Gottes? Welch s├╝├čer Tausch, welch unerforschliches Walten, welch unverhoffte Wohltat, dass die Ungerechtigkeit vieler in einem Gerechten verborgen w├╝rde und die Gerechtigkeit eines einzigen viele S├╝nder rechtfertige! Nachdem er also in der fr├╝heren Zeit die Ohnmacht unserer Natur, zum Leben zu gelangen, dargetan hatte, zeigte er jetzt, dass der Erl├Âser Macht habe, auch das Ohnm├Ąchtige zu retten; durch beides aber wollte er uns zum Glauben an seine G├╝te bringen, ihn anzusehen als Ern├Ąhrer, Vater, Lehrer, Ratgeber, Arzt, Geist, Licht, Ehre, Ruhm, Kraft und Leben [ÔÇŽ].



 
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