┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Freitag, 30 M├Ąrz 2018
Karfreitag



Buch Jesaja 52,13-15.53,1-12.
Seht, mein Knecht hat Erfolg, er wird gro├č sein und hoch erhaben.
Viele haben sich ├╝ber ihn entsetzt, so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen.
Jetzt aber setzt er viele V├Âlker in Staunen, K├Ânige m├╝ssen vor ihm verstummen. Denn was man ihnen noch nie erz├Ąhlt hat, das sehen sie nun; was sie niemals h├Ârten, das erfahren sie jetzt.
Wer hat unserer Kunde geglaubt? Der Arm des Herrn - wem wurde er offenbar?
Vor seinen Augen wuchs er auf wie ein junger Spross, wie ein Wurzeltrieb aus trockenem Boden. Er hatte keine sch├Âne und edle Gestalt, so dass wir ihn anschauen mochten. Er sah nicht so aus, dass wir Gefallen fanden an ihm.
Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut. Wie einer, vor dem man das Gesicht verh├╝llt, war er verachtet; wir sch├Ątzten ihn nicht.
Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt.
Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer S├╝nden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.
Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging f├╝r sich seinen Weg. Doch der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen.
Er wurde misshandelt und niedergedr├╝ckt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten f├╝hrt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf.
Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft, doch wen k├╝mmerte sein Geschick? Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten und wegen der Verbrechen seines Volkes zu Tode getroffen.
Bei den Ruchlosen gab man ihm sein Grab, bei den Verbrechern seine Ruhest├Ątte, obwohl er kein Unrecht getan hat und kein tr├╝gerisches Wort in seinem Mund war.
Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen (Knecht), er rettete den, der sein Leben als S├╝hnopfer hingab. Er wird Nachkommen sehen und lange leben. Der Plan des Herrn wird durch ihn gelingen.
Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht. Er s├Ąttigt sich an Erkenntnis. Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen gerecht; er l├Ądt ihre Schuld auf sich.
Deshalb gebe ich ihm seinen Anteil unter den Gro├čen und mit den M├Ąchtigen teilt er die Beute, weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Verbrecher rechnen lie├č. Denn er trug die S├╝nden von vielen und trat f├╝r die Schuldigen ein.


Psalm 31(30),2.6.12-13.15-16.17.25.
Bei dir, Herr, suche ich Zuflucht,
lass mich nie zugrunde gehen;
in deiner Gerechtigkeit rette mich!
In deine H├Ąnde lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erl├Âst, Herr, du treuer Gott.

Zum Spott geworden bin ich all meinen Feinden,
ein Hohn den Nachbarn, ein Schrecken den Freunden;
wer mich auf der Stra├če sieht, der flieht vor mir.
Ich bin dem Ged├Ąchtnis entschwunden wie ein Toter,
bin geworden wie ein zerbrochenes Gef├Ą├č.

Herr, ich vertraue dir
ich sage: ┬źDu bist mein Gott.┬╗
In deiner Hand liegt mein Geschick;
entrei├č mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!

Lass dein Angesicht leuchten ├╝ber deinem Knecht,
hilf mir in deiner G├╝te!
Euer Herz sei stark und unverzagt,
ihr alle, die ihr wartet auf den Herrn.




Brief an die Hebr├Ąer 4,14-16.5,7-9.
Br├╝der! Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten.
Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitf├╝hlen k├Ânnte mit unserer Schw├Ąche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung gef├╝hrt worden ist, aber nicht ges├╝ndigt hat.
Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.
Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tr├Ąnen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erh├Ârt und aus seiner Angst befreit worden.
Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt;
zur Vollendung gelangt, ist er f├╝r alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 18,1-40.19,1-42.
Jesus ging mit seinen J├╝ngern hinaus, auf die andere Seite des Baches Kidron. Dort war ein Garten; in den ging er mit seinen J├╝ngern hinein.
Auch Judas, der Verr├Ąter, der ihn auslieferte, kannte den Ort, weil Jesus dort oft mit seinen J├╝ngern zusammengekommen war.
Judas holte die Soldaten und die Gerichtsdiener der Hohenpriester und der Pharis├Ąer, und sie kamen dorthin mit Fackeln, Laternen und Waffen.
Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: Wen sucht ihr?
Sie antworteten ihm: Jesus von Nazaret. Er sagte zu ihnen: Ich bin es. Auch Judas, der Verr├Ąter, stand bei ihnen.
Als er zu ihnen sagte: Ich bin es!, wichen sie zur├╝ck und st├╝rzten zu Boden.
Er fragte sie noch einmal: Wen sucht ihr? Sie sagten: Jesus von Nazaret.
Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin. Wenn ihr mich sucht, dann lasst diese gehen!
So sollte sich das Wort erf├╝llen, das er gesagt hatte: Ich habe keinen von denen verloren, die du mir gegeben hast.
Simon Petrus aber, der ein Schwert bei sich hatte, zog es, schlug nach dem Diener des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Diener hie├č Malchus.
Da sagte Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Der Kelch, den mir der Vater gegeben hat - soll ich ihn nicht trinken?
Die Soldaten, ihre Befehlshaber und die Gerichtsdiener der Juden nahmen Jesus fest, fesselten ihn
und f├╝hrten ihn zuerst zu Hannas; er war n├Ąmlich der Schwiegervater des Kajaphas, der in jenem Jahr Hohepriester war.
Kajaphas aber war es, der den Juden den Rat gegeben hatte: Es ist besser, dass ein einziger Mensch f├╝r das Volk stirbt.
Simon Petrus und ein anderer J├╝nger folgten Jesus. Dieser J├╝nger war mit dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesus in den Hof des hohepriesterlichen Palastes.
Petrus aber blieb drau├čen am Tor stehen. Da kam der andere J├╝nger, der Bekannte des Hohenpriesters, heraus; er sprach mit der Pf├Ârtnerin und f├╝hrte Petrus hinein.
Da sagte die Pf├Ârtnerin zu Petrus: Bist du nicht auch einer von den J├╝ngern dieses Menschen? Er antwortete: Nein.
Die Diener und die Knechte hatten sich ein Kohlenfeuer angez├╝ndet und standen dabei, um sich zu w├Ąrmen; denn es war kalt. Auch Petrus stand bei ihnen und w├Ąrmte sich.
Der Hohepriester befragte Jesus ├╝ber seine J├╝nger und ├╝ber seine Lehre.
Jesus antwortete ihm: Ich habe offen vor aller Welt gesprochen. Ich habe immer in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen. Nichts habe ich im Geheimen gesprochen.
Warum fragst du mich? Frag doch die, die mich geh├Ârt haben, was ich zu ihnen gesagt habe; sie wissen, was ich geredet habe.
Auf diese Antwort hin schlug einer von den Knechten, der dabeistand, Jesus ins Gesicht und sagte: Redest du so mit dem Hohenpriester?
Jesus entgegnete ihm: Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schl├Ągst du mich?
Danach schickte ihn Hannas gefesselt zum Hohenpriester Kajaphas.
Simon Petrus aber stand am Feuer und w├Ąrmte sich. Sie sagten zu ihm: Bist nicht auch du einer von seinen J├╝ngern? Er leugnete und sagte: Nein.
Einer von den Dienern des Hohenpriesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, sagte: Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen?
Wieder leugnete Petrus, und gleich darauf kr├Ąhte ein Hahn.
Von Kajaphas brachten sie Jesus zum Pr├Ątorium; es war fr├╝h am Morgen. Sie selbst gingen nicht in das Geb├Ąude hinein, um nicht unrein zu werden, sondern das Paschalamm essen zu k├Ânnen.
Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus und fragte: Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen?
Sie antworteten ihm: Wenn er kein ├ťbelt├Ąter w├Ąre, h├Ątten wir ihn dir nicht ausgeliefert.
Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn doch, und richtet ihn nach eurem Gesetz! Die Juden antworteten ihm: Uns ist es nicht gestattet, jemand hinzurichten.
So sollte sich das Wort Jesu erf├╝llen, mit dem er angedeutet hatte, auf welche Weise er sterben werde.
Pilatus ging wieder in das Pr├Ątorium hinein, lie├č Jesus rufen und fragte ihn: Bist du der K├Ânig der Juden?
Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andere ├╝ber mich gesagt?
Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein eigenes Volk und die Hohenpriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan?
Jesus antwortete: Mein K├Ânigtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt w├Ąre, w├╝rden meine Leute k├Ąmpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert w├╝rde. Aber mein K├Ânigtum ist nicht von hier.
Pilatus sagte zu ihm: Also bist du doch ein K├Ânig? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein K├Ânig. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich f├╝r die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, h├Ârt auf meine Stimme.
Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit? Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.
Ihr seid gewohnt, dass ich euch am Paschafest einen Gefangenen freilasse. Wollt ihr also, dass ich euch den K├Ânig der Juden freilasse?
Da schrien sie wieder: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Stra├čenr├Ąuber.
Darauf lie├č Pilatus Jesus gei├čeln.
Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und legten ihm einen purpurroten Mantel um.
Sie stellten sich vor ihn hin und sagten: Heil dir, K├Ânig der Juden! Und sie schlugen ihm ins Gesicht.
Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu ihnen: Seht, ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, dass ich keinen Grund finde, ihn zu verurteilen.
Jesus kam heraus; er trug die Dornenkrone und den purpurroten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: Seht, da ist der Mensch!
Als die Hohenpriester und ihre Diener ihn sahen, schrien sie: Ans Kreuz mit ihm, ans Kreuz mit ihm! Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn, und kreuzigt ihn! Denn ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.
Die Juden entgegneten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach diesem Gesetz muss er sterben, weil er sich als Sohn Gottes ausgegeben hat.
Als Pilatus das h├Ârte, wurde er noch ├Ąngstlicher.
Er ging wieder in das Pr├Ątorium hinein und fragte Jesus: Woher stammst du? Jesus aber gab ihm keine Antwort.
Da sagte Pilatus zu ihm: Du sprichst nicht mit mir? Wei├čt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen?
Jesus antwortete: Du h├Ąttest keine Macht ├╝ber mich, wenn es dir nicht von oben gegeben w├Ąre; darum liegt gr├Â├čere Schuld bei dem, der mich dir ausgeliefert hat.
Daraufhin wollte Pilatus ihn freilassen, aber die Juden schrien: Wenn du ihn freil├Ąsst, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich als K├Ânig ausgibt, lehnt sich gegen den Kaiser auf.
Auf diese Worte hin lie├č Pilatus Jesus herausf├╝hren, und er setzte sich auf den Richterstuhl an dem Platz, der Lithostrotos, auf hebr├Ąisch Gabbata, hei├čt.
Es war am R├╝sttag des Paschafestes, ungef├Ąhr um die sechste Stunde. Pilatus sagte zu den Juden: Da ist euer K├Ânig!
Sie aber schrien: Weg mit ihm, kreuzige ihn! Pilatus aber sagte zu ihnen: Euren K├Ânig soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen K├Ânig au├čer dem Kaiser.
Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt w├╝rde. Sie ├╝bernahmen Jesus.
Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Sch├Ądelh├Âhe, die auf hebr├Ąisch Golgota hei├čt.
Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte Jesus.
Pilatus lie├č auch ein Schild anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der K├Ânig der Juden.
Dieses Schild lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebr├Ąisch, lateinisch und griechisch abgefasst.
Die Hohenpriester der Juden sagten zu Pilatus: Schreib nicht: Der K├Ânig der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der K├Ânig der Juden.
Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.
Nachdem die Soldaten Jesus ans Kreuz geschlagen hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, f├╝r jeden Soldaten einen. Sie nahmen auch sein Untergewand, das von oben her ganz durchgewebt und ohne Naht war.
Sie sagten zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es geh├Âren soll. So sollte sich das Schriftwort erf├╝llen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies f├╝hrten die Soldaten aus.
Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den J├╝nger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!
Dann sagte er zu dem J├╝nger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der J├╝nger zu sich.
Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erf├╝llte: Mich d├╝rstet.
Ein Gef├Ą├č mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund.
Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.
Weil R├╝sttag war und die K├Ârper w├Ąhrend des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man m├Âge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein gro├čer Feiertag.
Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war.
Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht,
sondern einer der Soldaten stie├č mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.
Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er wei├č, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt.
Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erf├╝llte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen.
Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.
Josef aus Arimath├Ąa war ein J├╝nger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur heimlich. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu d├╝rfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab.
Es kam auch Nikodemus, der fr├╝her einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund.
Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim j├╝dischen Begr├Ąbnis Sitte ist.
An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war.
Wegen des R├╝sttages der Juden und weil das Grab in der N├Ąhe lag, setzten sie Jesus dort bei.






 
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