┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Freitag der 6. Woche im Jahreskreis

Buch Genesis 11,1-9.
Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte.
Als sie von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an.
Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel, und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als M├Ârtel.
Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel, und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht ├╝ber die ganze Erde zerstreuen.
Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.
Auf, steigen wir hinab, und verwirren wir dort ihre Sprache, so dass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
Der Herr zerstreute sie von dort aus ├╝ber die ganze Erde, und sie h├Ârten auf, an der Stadt zu bauen.
Darum nannte man die Stadt Babel - Wirrsal -, denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt, und von dort aus hat er die Menschen ├╝ber die ganze Erde zerstreut.

Psalm 33(32),10-11.12-13.14-15.
Der Herr vereitelt die Beschl├╝sse der Heiden,
er macht die Pl├Ąne der V├Âlker zunichte.
Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen,
die Pl├Ąne seines Herzens ├╝berdauern die Zeiten.

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist,
der Nation, die er sich zum Erbteil erw├Ąhlt hat.
Der Herr blickt herab vom Himmel,
er sieht auf alle Menschen.

Von seinem Thronsitz schaut er nieder
auf alle Bewohner der Erde.
Der ihre Herzen gebildet hat,
er achtet auf all ihre Taten.



Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 8,34-38.9,1.
In jener Zeit rief Jesus die Volksmenge und seine J├╝nger zu sich und sagte: Wer mein J├╝nger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten.
Was n├╝tzt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einb├╝├čt?
Um welchen Preis k├Ânnte ein Mensch sein Leben zur├╝ckkaufen?
Denn wer sich vor dieser treulosen und s├╝ndigen Generation meiner und meiner Worte sch├Ąmt, dessen wird sich auch der Menschensohn sch├Ąmen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommt.
Und er sagte zu ihnen: Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie gesehen haben, dass das Reich Gottes in seiner ganzen Macht gekommen ist.



Auszug aus der liturgischen ├ťbersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Franz Xaver
Ein gro├čer Missionar, der bereit ist, sein Leben einzub├╝├čen



 
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